Thesen
Was wir gelernt haben
Wo wir heute stehen
Was uns morgen erwartet
Studie
Macher
Rechtliches

The changing shape of
digital insurance.

Der Sparkassen Innovation Hub, Inkubator für innovative Produkte und Services für die Sparkassen-Finanzgruppe, und die Berliner id-fabrik, Ideenschmiede für öffentliche Versicherer, entwerfen seit April 2020 zusammen digitale Lösungen für den Versicherungsvertrieb. Das stetige Durchleuchten des InsurTech-Markts sowie fortlaufendes Monitoring von Innovationen in der Versicherungswelt ist die Basis für unsere innovativen Ideen – die Veröffentlichung einer gemeinsamen Studie zu diesem Themenbereich war daher der nächste logische Schritt. Zusammen mit zeb, Europas größtem Beratungsinstitut für Banken, Sparkassen und Versicherer, blicken S-Hub und id-fabrik auf die „changing shape of digital insurance“ und geben Aufschluss darüber, wie sich die digitale Versicherungswelt transformiert.

Gestern, heute, morgen

Die Betrachtung von InsurTechs (Neugründungen in der Versicherungsbranche nach 2010) verdeutlicht ganz klar die Chancen, aber auch die Hürden bei der Digitalisierung von Versicherungsangeboten und -prozessen. Die ersten InsurTechs scheiterten größtenteils daran, ihre neuen Serviceangebote für Endkunden ausreichend zu monetarisieren. Sie zeigten: In der Versicherungsbranche müssen digitale Services integriert stattfinden und an Produkte, andere Services und Plattformen angeschlossen sein. Neue Produktanbieter wagen sich zwar auch in zunehmend komplexe Versicherungsbereiche vor, müssen aber für den Vertrieb dann doch auf Partner und etablierte – zumeist persönliche – Vertriebseinheiten zurückgreifen. Bisher führten die neuen digitalen Player somit noch nicht zu tatsächlichen Machtverschiebungen im Versicherungsmarkt.

Anders sieht es aus, wenn man auf das innovative Potenzial der verschiedenen Player schaut. Hier konnten sich B2B-orientierte InsurTechs definitiv als Vorreiter etablieren. Sie skalieren Technologien, um Versicherungsprozesse in das digitale „Heute“ zu heben. Hierbei treten sie als Partner und Dienstleister für etablierte Versicherer auf. Kein Wunder also: Das Fast Following hat sich als Unternehmensstrategie für Versicherer etabliert. Eine erste Hektik hat sich gelegt. Was heute wie eine Entwarnung für die etablierten Versicherer aussieht, kann allerdings auch als Ruhe vor dem Sturm bezeichnet werden.

Ein härterer Einstieg der BigTechs in die Versicherungsbranche sowie der Trend hin zur Plattformökonomie haben das deutliche Potenzial, die Branche auf- und umzuwirbeln. Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Wer es schafft, die Komplexität aus Produkten und Endkundeninterakation im Schadenbereich zu nehmen, wird sich auf digitalen Kanälen durchsetzen. Und hier besteht deutlicher Handlungsbedarf für etablierte Versicherer, um sich vor möglicher neuer Konkurrenz zu wappnen: Das Potenzial der BigTechs hängt wie ein Damoklesschwert über ihnen. Dazu werden neue Plattformen die Branche umsortieren. Versicherer und InsurTechs stehen vor der Herausforderung, die eigene ideale Rolle innerhalb von Ökosystemen zu definieren. Sie müssen entscheiden, ob sie etwa als zentraler Plattformanbieter, Produkt- oder Technologielieferant agieren wollen.

FAZIT

Fest steht:

Es gibt viel zu lernen und es bleibt viel zu tun. Die Studie widmet sich den Playern im digitalen Versicherungsumfeld: angefangen bei InsurTechs und etablierten Versicherungen, über BigTechs bis zu Plattformanbietern der Zukunft. Anhand von 9 Thesen wird eine Diskussionsgrundlage geschaffen und Orientierungshilfe gegeben: Was haben wir aus der Vergangenheit gelernt? Wo stehen wir heute? Was erwartet uns morgen?

Thomas
Kempf

Geschäftsführer /
Key Account Manager
id-fabrik

Jens
Rieken

Leiter Sparkassen
Innovation Hub /
Star Finanz

Horst
Kleinlein

Senior Partner
zeb

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